Spatenstich Baugebiet Roßberg

Spatenstich Baugebiet Roßberg

Das Bild zeigt (von links): Zweiten Bürgermeister Bernhard Westermeier, Bauleiter Stefan Marek, Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer, Bauleiter Christian Kelbel und Ingenieur Hermann Lichtenecker

Mit dem offiziellen Spatenstich haben im Baugebiet Roßberg die Erschließungsarbeiten begonnen. „Nun geht es endlich los“ freut sich Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer. Bis der Startschuss fallen konnte, war es ein langer Weg. Nachdem der Gemeinderat Adlkofen im Jahr 2019 die Ausweisung des Baugebietes mit 35 Parzellen beschlossen und auf eine zügige Umsetzung gehofft hatte, verzögerte sich die Realisierung durch einen Bürgerentscheid um über ein Jahr.

Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer begrüßte ihren Stellvertreter Bernhard Westermeier, Ingenieur Hermann Lichtenecker vom Ingenieurbüro Lichtenecker & Spagl, die Bauleiter Christian Kelbel und Stefan Marek von der Firma Strabag, sowie Geschäftsleiter Johann Theiß. Für den symbolischen Start griffen die Beteiligten zum Spaten und wünschten einen guten, unfallfreien Verlauf. Von einem ökologischen Vorzeigeprojekt sprach Ingenieur Hermann Lichtenecker. Mit dem neuen Baugebiet werden Ökologie und Ökonomie in hervorragender Weise in Einklang gebracht.

Das Baugebiet soll bis Ende des Jahres erschlossen werden. Zuerst verlegt die Firma Strabag die Kanalleitungen, anschließend erfolgt der Einbau der Wasserleitungsrohre. Die Firma Drexler bindet die Grundstücke an das Fernwärmenetz an. Sämtliche Bauplätze werden auch mit Glasfaserleitungen erschlossen.   Zum Schluss erhält das neue Baugebiet die Straßenzüge. Man verzichtet auf eine separate Erschließungsstraße, um so der Natur mehr Raum zu geben. Ein Drittel der Gesamtfläche wird nicht überbaut und ökologisch mit bestimmten Pflanzen und Bäumen aufgewertet. Der beliebte „Schlittenberg“ bleibt erhalten und für die Förderung der Zauneidechse ist eine ökologische Baubegleitung festgesetzt worden.

Die Nachfrage von jungen Familien nach Bauplätzen ist sehr hoch. Es handelt sich meist um junge Bürger und Bürgerinnen, die im Gemeindegebiet geboren und aufgewachsen sind. Gerne würden sie in ihrem Heimatort bleiben wollen. Eine lebendige Kommune braucht junge Familien. Das mäßige Wachsen der Ortschaft ist allein schon deshalb wichtig, um die Einrichtungen wie Kita, Schule und Geschäfte, Arztpraxen auf Dauer zu erhalten. Die Richtlinien für die Baulandvergabe und der Verkaufspreis stehen derzeit noch nicht fest. Der Bewerbungsbeginn und die Vergabekriterien für die Grundstücke werden in der Presse, auf der Homepage der Gemeinde Adlkofen und im Infoblatt veröffentlicht.